NVIDIA Jetson Developer Kits vs. The Imaging Source NVIDIA Orin Referenzdesign
Sind die MIPI-/GMSL2-Treiber von The Imaging Source mit NVIDIA Jetson-Plattformen kompatibel?
Die MIPI CSI-2- und GMSL2-Kameralösungen von The Imaging Source unterstützen ausgewählte NVIDIA Jetson-Plattformen und JetPack-Versionen.
Die Kompatibilität mit einer bestimmten JetPack-Version bedeutet jedoch nicht automatisch die Kompatibilität mit jeder beliebigen Jetson-Hardware.
Unsere Treiber werden für die spezifischen Hardware-Konfigurationen unserer NVIDIA Reference Designs entwickelt und validiert.
Kann ich die MIPI-Treiber von The Imaging Source mit dem NVIDIA Jetson Orin NX/Nano Developer Kit verwenden?
Nicht zwangsläufig.
Das NVIDIA Jetson Orin NX/Nano Developer Kit ist NVIDIA-Hardware und kein Reference Design von The Imaging Source. Auch wenn unsere Software die entsprechende NVIDIA JetPack-Version unterstützt, kann der Einsatz mit einem anderen Hardware-Setup Anpassungen an den Treibern erfordern.
Die Unterstützung eines NVIDIA Developer Kits kann daher ein OEM-Entwicklungsprojekt (inkl. NRE) erfordern.
Warum garantiert die Unterstützung einer JetPack-Version nicht automatisch die Hardware-Kompatibilität?
JetPack stellt die Softwareumgebung für NVIDIA Jetson-Plattformen bereit. Die zugrunde liegende Hardware kann sich jedoch je nach System deutlich unterscheiden.
Zum Beispiel können sich verschiedene Carrier Boards und Embedded-Systeme unterscheiden bei:
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MIPI CSI-2-Schnittstellen und deren Konfiguration
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GPIO- und Trigger-Implementierung
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Device-Tree-Konfiguration
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Power Management
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Clocking und Reset-Signalen
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I/O-Konfiguration
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Routing der Kamera-Schnittstellen
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Konfiguration von Deserializern und Serializern
Unsere Treiber müssen daher gegebenenfalls an die konkrete Zielhardware angepasst und anschließend validiert werden.
Kurz gesagt: JetPack-Kompatibilität ≠ automatische Hardware-Kompatibilität.
Was ist, wenn ich trotzdem ein NVIDIA Jetson Developer Kit verwenden möchte?
Wir können die Möglichkeit prüfen, unsere Software an die gewünschte Hardware anzupassen. Dies erfolgt im Rahmen eines OEM-Entwicklungsprojekts.
Abhängig von der konkreten Hardware und den Anforderungen kann dies Folgendes umfassen:
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Zugriff auf die Zielhardware - entweder durch Bereitstellung durch den Kunden oder durch The Imaging Source.
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Entwicklungsaufwand zur Anpassung der Treiber (inkl. NRE).
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Tests und Validierung mit der vollständigen Hardware- und Softwarekonfiguration des Kunden.
Bitte kontaktieren Sie uns, um die Anforderungen an Hardware, Softwareversion und Projektumfang zu besprechen.
Unterstützt The Imaging Source auch Hardware von Drittanbietern?
Ja. Hardware von Drittanbietern kann im Rahmen eines OEM-Projekts unterstützt werden.
Die Unterstützung von Drittanbieter-Hardware ist jedoch nicht automatisch eingeschlossen, nur weil das System einen unterstützten NVIDIA-Jetson-Prozessor oder eine unterstützte JetPack-Version verwendet.
Der erforderliche Entwicklungsaufwand hängt von der jeweiligen Hardwarekonfiguration und den gewünschten Funktionen ab.
Welche Lösung empfehlen wir für eine Serienanwendung?
Für neue Produktionsprojekte empfehlen wir die Verwendung eines NVIDIA Reference Designs von The Imaging Source.
Unsere Reference Designs kombinieren:
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NVIDIA Jetson-Technologie
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MIPI, GMSL2 und FPD-Link III - Kameras von The Imaging Source
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Kamera-Interface-Hardware
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Getestete MIPI CSI-2-/GMSL2/FPD-Link III-Integration
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Die erforderlichen Treiber und Softwarekomponenten
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Eine für industrielle Anwendungen ausgelegte Hardwarekonfiguration
Damit steht eine deutlich umfassendere und besser kontrollierbare Lösung zur Verfügung, als wenn Kameras und Software mit einem separat beschafften Developer Kit kombiniert werden.
NVIDIA Jetson Reference Designs von The Imaging Source
Sind NVIDIA Jetson Developer Kits für den Produktionseinsatz geeignet?
NVIDIA Developer Kits sind in erster Linie für Entwicklung, Evaluierung und Prototyping vorgesehen. Für eine Serienanwendung sollte daher ein für den Produktionseinsatz vorgesehenes Embedded-System oder ein geeignetes Reference Design in Betracht gezogen werden.
Für ein Produktionssystem müssen außerdem Aspekte wie langfristige Hardwareverfügbarkeit, Softwarepflege, Integration und technischer Support berücksichtigt werden.
Welche Vorteile bietet ein Reference Design von The Imaging Source?
Die Verwendung eines The Imaging Source Reference Designs kann die Integration des Gesamtsystems erheblich vereinfachen.
Statt Hardware, Treiber und Kameras verschiedener Anbieter selbst zu kombinieren, erhalten Kunden eine Lösung, die auf die gesamte Kamera-zu-Compute-Kette abgestimmt und getestet wurde.
Dies kann dazu beitragen, Folgendes zu reduzieren:
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Integrationsaufwand
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Erforderliche Treiberanpassungen
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Risiken durch Hardware-Inkompatibilitäten
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Entwicklungszeit
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Komplexität bei langfristigem Support
Für Kunden, die ein Produktionssystem entwickeln möchten, empfehlen wir daher grundsätzlich, mit einem The Imaging Source Reference Design zu starten, anstatt ein NVIDIA Developer Kit als Basis für die Serienanwendung einzusetzen.
Unterstützt The Imaging Source mein System, wenn ich ein NVIDIA Developer Kit verwende?
Wir können eine solche Konfiguration im Rahmen eines OEM-Projekts inkl. NRE prüfen und unterstützen. Da die Hardware jedoch nicht von The Imaging Source entwickelt und bereitgestellt wird, können hardwarespezifische Anpassungen sowie der spätere Support zusätzlichen Entwicklungsaufwand erfordern.
Für eine möglichst planbare Entwicklungs- und Supportumgebung empfehlen wir daher die Verwendung unserer Reference Designs.